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    Schlafstörungen: Ursachen, Symptome & Behandlung

    Schlafstörungen, insbesondere Insomnie, sind ein häufiges Problem, das durch Schwierigkeiten beim Einschlafen, Durchschlafen oder zu frühes Erwachen gekennzeichnet ist. Dies führt oft zu nicht erholsamem Schlaf und negativen Auswirkungen auf die Tagesfunktion wie Müdigkeit, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

    Häufige Ursachen für Schlafstörungen

    • Stress und Angstzustände
    • Depressionen
    • Ungünstige Schlafumgebung (Lärm, Licht, Temperatur)
    • Unregelmäßiger Schlaf-Wach-Rhythmus (Jetlag, Schichtarbeit)
    • Bestimmte Medikamente (z.B. einige Antidepressiva, Blutdruckmittel)
    • Körperliche Erkrankungen (z.B. chronische Schmerzen, Herzinsuffizienz, Asthma)
    • Neurologische Erkrankungen (z.B. Restless-Legs-Syndrom, Schlafapnoe)
    • Koffein, Nikotin und Alkoholmissbrauch am Abend

    Wann Sie bei Schlafstörungen einen Arzt aufsuchen sollten

    Sie sollten einen Arzt aufsuchen, wenn Ihre Schlafstörungen länger als einige Wochen anhalten, Ihre Tagesfunktion erheblich beeinträchtigen, Sie vermuten, dass eine zugrunde liegende Erkrankung die Ursache ist, oder wenn Sie schwere Symptome wie Atembeschwerden im Schlaf haben.

    Was tun bei Schlafstörungen? Tipps zur Selbsthilfe

    Einen regelmäßigen Schlafplan einhalten, auch am Wochenende
    Vor dem Schlafengehen entspannende Routinen etablieren (z.B. Lesen, warmes Bad)
    Die Schlafumgebung optimieren (dunkel, ruhig, kühl)
    Koffein, Nikotin und Alkohol am Abend vermeiden
    Regelmäßige körperliche Aktivität tagsüber, aber nicht direkt vor dem Schlafengehen
    Bildschirme (Handy, Tablet, Computer) vor dem Schlafengehen meiden

    Mögliche Erkrankungen bei Schlafstörungen

    Hinweis: Die häufigsten Ursachen für dieses Symptom sind in der Regel harmlos. Die folgende Liste zeigt mögliche Zusammenhänge – keine Diagnose oder Wahrscheinlichkeit. Viele ernsthafte Erkrankungen sind sehr selten.

    Von einer Insomnie spricht man, wenn Ein- oder Durchschlafprobleme länger als einen Monat an mindestens drei Nächten pro Woche bestehen und die Lebensqualität spürbar beeinträchtigen. In Deutschland sind etwa 6 von 100 Menschen betroffen.

    Mehr über Schlafstörungen (Insomnie) erfahren →

    Bei der Schlafapnoe kommt es im Schlaf wiederholt zu Atemaussetzern, meist weil die Atemwege im Rachen kollabieren. Betroffene sind trotz ausreichend Schlaf tagsüber oft stark erschöpft.

    Mehr über Schlafapnoe erfahren →

    Restless-Legs-Syndrom (RLS)

    Häufig

    Eine neurologische Erkrankung, die durch einen unwiderstehlichen Drang gekennzeichnet ist, die Beine zu bewegen, oft begleitet von unangenehmen Empfindungen, besonders abends und nachts.

    Depression

    Möglich

    Eine Depression ist eine ernste, aber gut behandelbare psychische Erkrankung. Kennzeichnend sind anhaltend gedrückte Stimmung, Freud- und Interesselosigkeit sowie Antriebsmangel über Wochen.

    Mehr über Depression erfahren →

    Angststörungen

    Möglich

    Eine Gruppe psychischer Erkrankungen, die durch übermäßige und anhaltende Sorge, Furcht und oft körperliche Symptome gekennzeichnet sind, welche das Einschlafen und Durchschlafen erschweren können.

    Verwandte Symptome

    Müdigkeit
    Reizbarkeit
    Konzentrationsschwierigkeiten
    Gedächtnisprobleme
    Kopfschmerzen
    Depressive Verstimmungen
    Angstzustände
    Erhöhte Unfallgefahr