Erkrankungen von A bis Z
Verständlich erklärt und an offiziellen Quellen geprüft: Symptome, Ursachen und Behandlung häufiger Erkrankungen. Nicht sicher, wonach Sie suchen? Zum Symptom-Checker.
Herz-Kreislauf

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)
Bluthochdruck verläuft meist ohne Symptome, erhöht aber langfristig das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Ab dauerhaft 140/90 mmHg gilt der Blutdruck als zu hoch – regelmäßiges Messen und konsequentes Gegensteuern lohnen sich.
ICD-10: I10
Herzinfarkt
Bei einem Herzinfarkt wird ein Herzkranzgefäß plötzlich verschlossen, sodass Teile des Herzmuskels nicht mehr durchblutet werden. Er ist ein lebensbedrohlicher Notfall – bei ersten Anzeichen zählt jede Minute bis zum Notruf 112.
ICD-10: I21
Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist eine chronische Erkrankung, bei der die Pumpleistung des Herzens nachlässt. Typische Folgen sind Atemnot, schnelle Erschöpfung und Wassereinlagerungen in Beinen oder Füßen.
ICD-10: I50Stoffwechsel

Diabetes mellitus Typ 2
Typ-2-Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung mit dauerhaft erhöhtem Blutzucker, weil die Körperzellen nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin reagieren.
ICD-10: E11
Eisenmangelanämie
Eisenmangelanämie ist eine Blutarmut, die entsteht, wenn dem Körper über längere Zeit zu wenig Eisen für die Bildung von rotem Blutfarbstoff (Hämoglobin) zur Verfügung steht. Sie ist die häufigste Ursache von Blutarmut und macht sich meist durch Müdigkeit, Blässe und Kurzatmigkeit bemerkbar.
ICD-10: D50
Gicht
Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich durch einen erhöhten Harnsäurespiegel Kristalle in den Gelenken ablagern und schmerzhafte Entzündungen auslösen.
ICD-10: M10
Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) bildet die Schilddrüse zu viele Hormone. Dadurch läuft der Stoffwechsel beschleunigt ab.
ICD-10: E05
Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
Bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bildet die Schilddrüse zu wenige Hormone. Das verlangsamt den Stoffwechsel und kann viele Körperfunktionen beeinträchtigen.
ICD-10: E03Atemwege

Asthma bronchiale
Asthma bronchiale ist eine chronische Erkrankung der Atemwege, bei der sich die Bronchien (Atemwege) immer wieder verengen. Typisch sind anfallartige Atemnot, pfeifende Atemgeräusche und Husten.
ICD-10: J45
Bronchitis
Bronchitis ist eine Entzündung der Bronchien, die sich meist als hartnäckiger Husten zeigt. Die häufige akute Form heilt in der Regel von selbst aus, während ein über Monate anhaltender Husten auf eine chronische Bronchitis hindeuten kann.
ICD-10: J20
COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
COPD ist eine chronische Lungenerkrankung, bei der die Atemwege dauerhaft verengt und das Lungengewebe geschädigt ist. Typische Beschwerden sind Husten, Auswurf und zunehmende Atemnot.
ICD-10: J44Verdauung

Gallensteine
Gallensteine kommen häufig vor und bleiben bei den meisten Betroffenen unbemerkt. Nur wenn sie eine Gallenkolik auslösen oder einen Gallengang verlegen, macht sich das Problem bemerkbar und eine Behandlung wird nötig.
ICD-10: K80
Gastritis (Magenschleimhautentzündung)
Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut, die akut oder chronisch verlaufen kann. Häufigste Auslöser sind eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori oder die regelmäßige Einnahme bestimmter Schmerzmittel.
ICD-10: K29
Laktoseintoleranz
Bei einer Laktoseintoleranz kann der Körper Milchzucker (Laktose) nur in begrenzter Menge verdauen, was zu Bauchbeschwerden führt. Sie ist keine Allergie, sondern beruht auf einem Mangel des Enzyms Laktase.
ICD-10: E73
Reizdarmsyndrom (RDS)
Das Reizdarmsyndrom ist eine häufige, chronische Funktionsstörung des Darms mit Bauchschmerzen und verändertem Stuhlgang – und das, obwohl der Darm organisch gesund ist.
ICD-10: K58
Sodbrennen & Refluxkrankheit (GERD)
Bei der Refluxkrankheit (GERD) fließt regelmäßig Magensäure in die Speiseröhre zurück und löst Sodbrennen aus, weil der Schließmuskel am Mageneingang nicht richtig schließt.
ICD-10: K21Bewegungsapparat

Arthrose
Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung: Der schützende Knorpel in den Gelenken wird nach und nach dünner und rauer. Das führt zu Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit – am häufigsten in Knie, Hüfte und Fingern.
ICD-10: M15–M19
Bandscheibenvorfall
Ein Bandscheibenvorfall entsteht, wenn Gewebe der Bandscheibe auf einen Nerv drückt und dadurch Rückenschmerzen mit Ausstrahlung ins Bein auslöst. Bei den meisten Betroffenen klingen die Beschwerden innerhalb weniger Wochen von selbst ab.
ICD-10: M50–M51
Osteoporose
Bei Osteoporose (Knochenschwund) nimmt die Knochendichte ab, sodass die Knochen leichter brechen. Die Erkrankung verläuft lange ohne Beschwerden und fällt oft erst durch einen Knochenbruch auf.
ICD-10: M81
Rheumatoide Arthritis
Die rheumatoide Arthritis ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung, bei der das Abwehrsystem die Innenhaut der Gelenke angreift. Sie befällt meist mehrere Gelenke, die schmerzen, anschwellen und mit der Zeit steif werden können.
ICD-10: M05–M06Neurologie

Migräne
Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden, meist einseitigen und pochenden Kopfschmerzen. Häufig kommen Übelkeit sowie eine Empfindlichkeit gegenüber Licht und Geräuschen hinzu.
ICD-10: G43
Multiple Sklerose (MS)
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Schutzhüllen der Nervenfasern angreift. Sie zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen bei jungen Erwachsenen.
ICD-10: G35
Parkinson (Morbus Parkinson)
Morbus Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der dopaminproduzierende Nervenzellen absterben. Sie beeinträchtigt vor allem die Bewegungsfähigkeit und tritt meist erst nach dem 50. Lebensjahr auf.
ICD-10: G20
Schlafapnoe
Bei der Schlafapnoe kommt es im Schlaf wiederholt zu Atemaussetzern, meist weil die Atemwege im Rachen kollabieren. Betroffene sind trotz ausreichend Schlaf tagsüber oft stark erschöpft.
ICD-10: G47.3
Schlaganfall
Ein Schlaganfall ist eine akute Durchblutungsstörung des Gehirns und ein lebensbedrohlicher Notfall. Typische Anzeichen sind plötzliche Lähmungen, Sprachstörungen oder ein hängender Mundwinkel – bei Verdacht zählt jede Minute bis zum Notruf 112.
ICD-10: I64Psyche

Angststörung
Eine Angststörung liegt vor, wenn Ängste und Sorgen über das übliche Maß hinausgehen, kaum kontrollierbar sind und den Alltag spürbar beeinträchtigen. Die häufigste Form ist die generalisierte Angststörung mit andauernden, unbegründeten Sorgen.
ICD-10: F41
Depression
Eine Depression ist eine ernste, aber gut behandelbare psychische Erkrankung. Kennzeichnend sind anhaltend gedrückte Stimmung, Freud- und Interesselosigkeit sowie Antriebsmangel über Wochen.
ICD-10: F32/F33
Schlafstörungen (Insomnie)
Von einer Insomnie spricht man, wenn Ein- oder Durchschlafprobleme länger als einen Monat an mindestens drei Nächten pro Woche bestehen und die Lebensqualität spürbar beeinträchtigen. In Deutschland sind etwa 6 von 100 Menschen betroffen.
ICD-10: F51.0Haut

Neurodermitis (atopisches Ekzem)
Die Neurodermitis ist eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen im Kindesalter. Sie zeigt sich mit trockener Haut und quälendem Juckreiz und verläuft in Schüben.
ICD-10: L20
Schuppenflechte (Psoriasis)
Die Schuppenflechte ist eine chronische Hauterkrankung, bei der sich die Hautzellen viel zu schnell erneuern – mit geröteten, silbrig schuppenden Stellen, die in Schüben auftreten.
ICD-10: L40Infektionen

Grippe (Influenza)
Die Grippe ist eine plötzlich einsetzende Viruserkrankung der Atemwege mit hohem Fieber, Gliederschmerzen und starker Abgeschlagenheit. Sie verläuft meist heftiger als eine Erkältung und lässt sich durch eine jährliche Impfung vorbeugen.
ICD-10: J10
Gürtelrose (Herpes Zoster)
Die Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine schmerzhafte Erkrankung, die durch das Wiederaufleben der Windpocken-Viren entsteht. Typisch ist ein einseitiger, oft gürtelförmiger Hautausschlag mit Bläschen.
ICD-10: B02Urologie
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