Schnupfen: Ursachen, Symptome & Behandlung
Schnupfen, auch bekannt als Rhinitis, ist eine häufige Erkrankung, die durch eine Entzündung der Nasenschleimhaut gekennzeichnet ist. Er äußert sich typischerweise durch eine laufende oder verstopfte Nase, Niesen und manchmal auch Halskratzen oder Husten. Häufig ausgelöst durch Viren oder Allergene, ist Schnupfen oft harmlos, kann aber im Alltag sehr störend sein.
Häufige Ursachen für Schnupfen
- Virale Infektionen (Erkältung)
- Allergien (Heuschnupfen)
- Reizstoffe in der Luft (Rauch, Staub)
- Temperaturwechsel
- Trockene Luft
- Nicht-allergische Rhinitis
Wann Sie bei Schnupfen einen Arzt aufsuchen sollten
Suchen Sie einen Arzt auf, wenn der Schnupfen länger als 10 Tage anhält, von hohem Fieber, starken Kopfschmerzen, Gesichts- oder Ohrenschmerzen begleitet wird oder wenn grüner/gelber Ausfluss auftritt, der auf eine bakterielle Infektion hindeuten könnte. Auch bei Atembeschwerden ist ärztlicher Rat einzuholen.
Was tun bei Schnupfen? Tipps zur Selbsthilfe
Mögliche Erkrankungen bei Schnupfen
Hinweis: Die häufigsten Ursachen für dieses Symptom sind in der Regel harmlos. Die folgende Liste zeigt mögliche Zusammenhänge – keine Diagnose oder Wahrscheinlichkeit. Viele ernsthafte Erkrankungen sind sehr selten.
Erkältung (grippaler Infekt)
Eine häufige Virusinfektion der oberen Atemwege, die Schnupfen, Halsschmerzen, Husten und leichte Kopfschmerzen verursachen kann.
Allergische Rhinitis (Heuschnupfen)
Eine Entzündung der Nasenschleimhaut, ausgelöst durch eine allergische Reaktion auf Pollen, Hausstaubmilben oder Tierhaare.
Nicht-allergische Rhinitis (vasomotorische Rhinitis)
Ein Schnupfen, der nicht durch Allergien oder Infektionen verursacht wird, sondern oft durch Reize wie Temperaturwechsel oder starke Gerüche ausgelöst wird.
Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Eine Entzündung der Schleimhäute der Nasennebenhöhlen, die oft aus einem Schnupfen entsteht und zu Kopfschmerzen und Druck im Gesicht führen kann.
Nasenpolypen
Gutartige Schleimhautwucherungen in den Nasenhöhlen oder Nasennebenhöhlen, die zu chronischer Nasenverstopfung und Schnupfen führen können.
Liquorrhoe (Hirnwasserfluss)
Ein seltener Zustand, bei dem Hirnflüssigkeit durch eine undichte Stelle im Schädel oder der Nasennebenhöhlen in die Nase austritt und mit klarem Schnupfen verwechselt werden kann.