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    Tränende Augen: Ursachen, Symptome & Behandlung

    Tränende Augen, auch Epiphora genannt, bezeichnen eine übermäßige Produktion von Tränenflüssigkeit oder eine Störung ihres Abflusses. Dieses häufige Symptom kann durch eine Vielzahl von Ursachen ausgelöst werden und ist meist harmlos, kann aber auch auf ernstere Probleme hinweisen. Erfahren Sie hier mehr über die möglichen Gründe für tränende Augen und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten.

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    Häufige Ursachen für Tränende Augen

    • Reizstoffe in der Luft (Pollen, Staub, Rauch)
    • Trockene Augen (paradoxerweise)
    • Allergien
    • Bindehautentzündung (Konjunktivitis)
    • Fremdkörper im Auge
    • Verstopfte Tränenkanäle
    • Erkältung oder Grippe

    Wann Sie bei Tränende Augen einen Arzt aufsuchen sollten

    Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die tränenden Augen plötzlich auftreten, mit starken Schmerzen, Sehstörungen, eitrigem Ausfluss, Lichtempfindlichkeit oder anhaltender Rötung einhergehen. Auch wenn die Symptome über mehrere Tage anhalten oder immer wiederkehren, ist eine medizinische Abklärung ratsam, um ernstere Ursachen auszuschließen und eine passende Behandlung einzuleiten.

    Was tun bei Tränende Augen? Tipps zur Selbsthilfe

    Augen nicht reiben
    Künstliche Tränen verwenden
    Allergene meiden
    Ausreichend lüften und Luftbefeuchter nutzen
    Pausen bei Bildschirmarbeit einlegen
    Warme Kompressen bei verstopften Drüsen
    Kontaktlinsenhygiene beachten

    Mögliche Erkrankungen bei Tränende Augen

    Hinweis: Die häufigsten Ursachen für dieses Symptom sind in der Regel harmlos. Die folgende Liste zeigt mögliche Zusammenhänge – keine Diagnose oder Wahrscheinlichkeit. Viele ernsthafte Erkrankungen sind sehr selten.

    Konjunktivitis (Bindehautentzündung)

    Häufig

    Eine Entzündung der Bindehaut, oft durch Viren, Bakterien oder Allergene verursacht, führt zu Rötung, Juckreiz und übermäßigem Tränenfluss.

    Trockene Augen (Sicca-Syndrom)

    Häufig

    Paradoxerweise können trockene Augen zu übermäßigem Tränenfluss führen, da die Augen versuchen, den Mangel an Gleitflüssigkeit auszugleichen.

    Allergische Reaktion

    Häufig

    Kontakt mit Allergenen wie Pollen, Tierhaaren oder Hausstaubmilben kann eine allergische Konjunktivitis auslösen, die Juckreiz, Rötung und starke Tränenbildung verursacht.

    Verstopfter Tränenkanal

    Häufig

    Eine Blockade im Tränenkanal verhindert den normalen Abfluss der Tränenflüssigkeit, was zu ständig tränenden Augen führt, insbesondere bei Babys und älteren Menschen.

    Glaukom (Grüner Star)

    Selten

    Ein Glaukom ist eine Gruppe von Augenerkrankungen, die den Sehnerv schädigen können. Akute Formen können mit Augenschmerzen, Sehstörungen und manchmal auch Tränenfluss einhergehen.

    Tumor des Tränenapparates

    Selten

    Sehr selten können Tumore im Bereich der Tränendrüse oder der Tränenwege auftreten, die zu einseitigem Tränenfluss und weiteren Symptomen führen können.

    Verwandte Symptome

    Juckende Augen
    Rote Augen
    Brennen in den Augen
    Fremdkörpergefühl im Auge
    Geschwollene Augenlider
    Lichtempfindlichkeit
    Verschwommenes Sehen