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    Geruchsverlust: Ursachen, Symptome & Behandlung

    Geruchsverlust, auch Anosmie genannt, bezeichnet den teilweisen oder vollständigen Verlust der Fähigkeit zu riechen. Dieses Symptom kann plötzlich oder schleichend auftreten und beeinträchtigt oft auch das Geschmacksempfinden, da Geruch und Geschmack eng miteinander verbunden sind. Die Ursachen von Geruchsverlust sind vielfältig und reichen von harmlosen Infektionen der oberen Atemwege bis zu ernsteren neurologischen Erkrankungen.

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    Häufige Ursachen für Geruchsverlust

    • Erkältung oder Grippe
    • Allergien (Heuschnupfen)
    • Nasenpolypen
    • Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)
    • Rauchen
    • Bestimmte Medikamente (z.B. Antibiotika, Blutdruckmedikamente)

    Wann Sie bei Geruchsverlust einen Arzt aufsuchen sollten

    Suchen Sie einen Arzt auf, wenn der Geruchsverlust länger als eine Woche anhält, plötzlich und ohne erkennbaren Grund auftritt oder von weiteren Symptomen wie Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Taubheitsgefühlen begleitet wird. Auch wenn der Geruchsverlust infolge einer Kopfverletzung eintritt, ist eine ärztliche Untersuchung wichtig, um die zugrunde liegende Ursache abzuklären.

    Was tun bei Geruchsverlust? Tipps zur Selbsthilfe

    Dampfinhalation zur Schleimlösung bei Erkältung oder Sinusitis
    Nasenspülungen mit Salzwasser
    Verzicht auf Rauchen
    Allergie-Medikamente bei Heuschnupfen
    Ausreichend Flüssigkeit trinken
    Symptome beobachten und bei Verschlechterung Arzt konsultieren

    Mögliche Erkrankungen bei Geruchsverlust

    Hinweis: Die häufigsten Ursachen für dieses Symptom sind in der Regel harmlos. Die folgende Liste zeigt mögliche Zusammenhänge – keine Diagnose oder Wahrscheinlichkeit. Viele ernsthafte Erkrankungen sind sehr selten.

    Erkältung oder Grippe

    Häufig

    Virale Infektionen der oberen Atemwege, die Schleimhautschwellungen und veränderten Speichelfluss verursachen können, was den Geschmack beeinträchtigt.

    Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung)

    Häufig

    Eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die zu Druck und Schmerzen im Gesicht, an der Stirn und unter den Augen führen kann, oft begleitet von Nasenverstopfung und Schleimabsonderung.

    Nasenpolypen

    Häufig

    Gutartige Schleimhautwucherungen in den Nasenhöhlen oder Nasennebenhöhlen, die zu chronischer Nasenverstopfung und Schnupfen führen können.

    Kopfverletzung

    Möglich

    Traumata am Kopf können die Nervenfasern, die für den Geruchssinn verantwortlich sind, schädigen oder durchtrennen und zu einem plötzlichen, oft dauerhaften Geruchsverlust führen.

    Morbus Parkinson ist eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der dopaminproduzierende Nervenzellen absterben. Sie beeinträchtigt vor allem die Bewegungsfähigkeit und tritt meist erst nach dem 50. Lebensjahr auf.

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    Hirntumor

    Selten

    Selten kann ein Tumor im Bereich des Riechnervs oder angrenzender Hirnstrukturen den Geruchssinn beeinträchtigen oder zum vollständigen Verlust führen.

    Verwandte Symptome

    Geschmacksverlust
    Verstopfte Nase
    Schnupfen
    Niesen
    Kopfschmerzen
    Druckgefühl im Gesicht
    Müdigkeit
    Husten