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    Halsschmerzen: Ursachen, Symptome & Behandlung

    Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das sich als Schmerz, Kratzen oder Reizung im Hals äußert und oft beim Schlucken schlimmer wird. Sie können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, von harmlosen Infektionen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.

    Häufige Ursachen für Halsschmerzen

    • Virusinfektionen (z.B. Erkältung, Grippe)
    • Bakterielle Infektionen (z.B. Streptokokken-Angina)
    • Allergien
    • Trockene Luft
    • Rauchen oder Passivrauchen
    • Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)
    • Stimmbandüberlastung

    Wann Sie bei Halsschmerzen einen Arzt aufsuchen sollten

    Suchen Sie einen Arzt auf, wenn die Halsschmerzen sehr stark sind, länger als eine Woche anhalten, Fieber über 38,5 °C auftritt, Schluckbeschwerden sehr ausgeprägt sind, sich ein Hautausschlag entwickelt, Atembeschwerden bestehen oder Schwellungen im Nacken auftreten.

    Was tun bei Halsschmerzen? Tipps zur Selbsthilfe

    Gurgeln mit Salzwasser
    Viel trinken (warmer Tee, Wasser)
    Feuchte Luft (Luftbefeuchter)
    Lutschtabletten oder Bonbons zur Linderung
    Vermeidung von Reizstoffen (Rauch)
    Ausreichend Ruhe

    Mögliche Erkrankungen bei Halsschmerzen

    Hinweis: Die häufigsten Ursachen für dieses Symptom sind in der Regel harmlos. Die folgende Liste zeigt mögliche Zusammenhänge – keine Diagnose oder Wahrscheinlichkeit. Viele ernsthafte Erkrankungen sind sehr selten.

    Erkältung (grippaler Infekt)

    Häufig

    Eine häufige Viruserkrankung der oberen Atemwege, die typischerweise leichtere Symptome als Grippe aufweist, kann aber auch Fieber verursachen.

    Die Grippe ist eine plötzlich einsetzende Viruserkrankung der Atemwege mit hohem Fieber, Gliederschmerzen und starker Abgeschlagenheit. Sie verläuft meist heftiger als eine Erkältung und lässt sich durch eine jährliche Impfung vorbeugen.

    Mehr über Grippe (Influenza) erfahren →

    Streptokokken-Angina (Rachenentzündung)

    Häufig

    Eine bakterielle Infektion des Rachens, die starke Halsschmerzen, Fieber, geschwollene Mandeln und manchmal weiße Flecken im Rachen verursacht.

    Mononukleose (Pfeiffersches Drüsenfieber)

    Häufig

    Eine Virusinfektion, die schwere Halsschmerzen, extreme Müdigkeit, Fieber und geschwollene Lymphknoten verursachen kann.

    Bei der Refluxkrankheit (GERD) fließt regelmäßig Magensäure in die Speiseröhre zurück und löst Sodbrennen aus, weil der Schließmuskel am Mageneingang nicht richtig schließt.

    Mehr über Sodbrennen & Refluxkrankheit (GERD) erfahren →

    Verwandte Symptome

    Schluckbeschwerden
    Heiserkeit
    Husten
    Schnupfen
    Fieber
    Kopfschmerzen
    Müdigkeit
    Geschwollene Lymphknoten im Hals